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Trainingsphilosophie

Ausgleich zwischen Sport und Studium. Erfolg in beidem durch Balance zwischen Körper und Geist. Bestätigende Motivation und Zustimmung im sozialen Umfeld durch den Erfolg. Diese Balance bringt auch mentale Stabilität, die von grundlegender Bedeutung ist. Einerseits nimmt einem die gesicherte universitäre Ausbildung den Druck, im Sport mit allen Mitteln Erfolg zu haben. Andererseits kann man sich durch den Sport definieren und Kraft schöpfen, schwierige Aufgaben im „Beruf“ zu bewältigen. Paul: „ Beim Training kann ich von den Aufgaben der Uni abschalten aber manchmal auch neue Ansätze finden. Und beim Lernen in der Bibliothek ist man nach einem morgendlichen Training konzentriert und aufnahmefähig für zu lesende Texte.“

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Das Training im Team

Unser Team ist nicht hierarchisch aufgebaut. Jeder unterstützt jeden, indem man sich gegenseitig lobend motiviert aber auch konstruktiv kritisiert. Natürlich darf der Spaß auch nicht zu kurz kommen und aus der sportlichen Kooperation haben sich auch Freundschaften entwickelt, die über das Training hinausgehen.

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paul

Paul über das Team von runningpower.de

Seit Beginn meines Studiums Ende 2004 war es aus Zeitgründen nicht mehr möglich in den altangestammten Trainingsgruppen zu trainieren, sodass ich hauptsächlich alleine trainierte. In Vorbereitung für die Crosslaufeuropameisterschaft (U20) traf ich im Oktober 2004 Matthias, der mich über physiotherapeutische Behandlung und damals noch vielen gemeinsamen Dauerläufen erfolgreich zu Qualifikation gebracht hat. 2005 sah es mit Erfolgen etwas mager aus, was mit Verletzungen und der zunehmenden universitären Belastung zusammenhing. Im Oktober 2005 traf ich beim Dresdner Berganlauf das erste mal Marc, der mit nur 20 sek Rückstand damals gar nicht so schlecht war. Nach gemeinsamen Auslaufen vereinbarten wir erste gemeinsame Dauerläufe. Bis zum Herbst 2006 häuften sich die gemeinsamen Trainings immer mehr und wieder in Vorbereitung auf die Crosslaufeuropameisterschaft baten wir Matthias uns einen Trainings- und Therapieplan zu erstellen, der sich gewaschen hat. Seit diesem Zeitpunkt waren wir ein wirkliches Team und bestritten seitdem fast jedes Training gemeinsam. Aus dieser guten Zusammenarbeit fruchtete für mich eine erneute Teilnahme bei der EM (diesmal in der U23-Nationalmanschaft). Anfang 2007 ging dann unseren Website www.runningpower.de online. Ein Name, mit dem wir uns identifizieren: Leistung im Laufen und Leistung durch Laufen -- runningpower. In Uni-Kreisen hatte sich unser kleines Team schon herumgesprochen und zu den Dauerläufen waren wir dann auch bald nicht mehr allein. Aus anderen Städten hört man nur, dass in Dresden mittlerweile eine leistungsstarke universitäre Laufgruppe ihre Runden dreht. Eine Gruppe die sich mit 2 deutschen Studentenmeistertiteln sowie 2 Vizetiteln und allen sächsischen Studentenmeistertiteln in Laufdisziplinen in 2007 sehen lassen kann.

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Marc über das Team von runningpower.de

Aller Anfang ist schwer. Das sagt sich meist so leicht, aber die ersten Trainingseinheiten mit meinem neuem Trainingspartner Paul waren schon sehr hart. Der innere Wille, mich weiter zu verbessern und zu den besten Läufern Deutschlands zu gehöhren, treibt mich immer wieder an. Aber es gehört mehr dazu als nur ein eisenharter Wille, denn auch dieser ist irgendwann ausgereizt. Ein Team, welches sich gegenseitig immer neu motiviert und gut harmoniert, ist von genauso großer Bedeutung. Auch wenn ich meist hinter Paul her laufe weiß ich, dass sich meine Leistung trotzdem verbessert und ich ihm mit meiner Anwesenheit motiviere. So konnte ich meine Leistung durch das Training im Team von 32:29min (2006) auf 31:38min (2007) steigern. Dieses Teamgefühl teilen wir mit unserer Laufgruppe und hoffen, dass sie dadurch ihre Leistungs ähnlich verbessern können. Von erheblichen Vorteil ist es natürlich, dass meine beiden Teammitglieder Humanmediziener sind. So kann im Vorhinein schon die kleinste Verletzung prophylaktisch behandelt werden. Hier hat unserer Betreuer Matthias Kieb einen ganz großen Anteil. Denn nur ein dauerhaft gesunder Athlet kann gute Leistung erbringen.

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