Untergebracht waren wir wie jedes Jahr in der Jugendherberge, die neben einem super Frühstück auch noch ideal zum Start gelegen ist und somit ein gutes Basislager bildet.
Dann war es fast soweit, die Startzeit rückte immer näher und ich begann mich selbst unter extremen mentalen Druck zu setzten. Am Start waren neben carsten Eich und Benjamin Lindner auch Alexander Lubina und noch weitere Spitzenathleten. Es hieß also, keine Angst vor großen Namen. Der Startschuss fiel und die Meute machte sich auf den Weg. Da eine meiner größten Schwächen das zu schnelle Angehen in einem Wettkampf ist, hielt ich mich diesmal gezielt zurück, um später nicht einzubrechen. Das sollte sich doch im weiteren Verlauf des Wettkampfes als nicht so vorteilhaft herausstellen, da ich irgendwann plötzlich allein dastand und Keinen mehr um mich herum hatte. So musste ich gezwungener Maßen ab Kilometer 2 mein eigenes Rennen und selbst Tempo machen.