Einmal quer durch Deutschland. Von Dresden nach Jever an die Nordsee zum Jever-Fun-Lauf über 10 Meilen. Der Name ist trügerisch, denn das Feld ist hier immer mit den weltbesten Läufern besetzt und ist dann doch alles andere als fun. Aus 6 Kenianern und 1 Äthiopier bestand das afrikanische Läuferfeld. Dagegen standen Christian Glatting, Manuel Meyer und ich. Natürlich sind die Afrikaner immer die Favouriten, doch auch sie müssen vom Start bis zum Ziel durchhalten und dabei kann immer viel passieren. Gleich von Beginn an machten die Afrikaner ihr eigenes Rennen. Sie hatten auch viel vor. Streckenrekord und der lag aktuell bei 45:31min. Wir deutschen Läufer bildet gemeinsam mit einem Polen das Verfolgerfeld und folgten mit etwas Abstand. Der Kurs ging über 4 Runden mit je etwa 4km. Meine Form ist gut und das wollte ich mir und den anderen Läufern beweisen. 5km Zwischenzeit 15:34min. Mein Zustand war gut und ich machte nun von der Spitze immer etwas Druck. Vor uns war ein Kenianer in Sichtweite, der aus der Spitzengruppe zurück fiel. Den hol ich mir! So konnte ich mich Meter um Meter von den anderen Läufern lösen und nach 8km lief ich am Kenianer vorbei und war allein. 10km Zwischenzeit 31:14min. Die Beine werden langsam etwas schwerer, aber hey ich bin immer noch kurz vor unserem 10.000m Meister Christian Glatting. Das Tempo wurde nun etwas langsamer. 15km Zwischenzeit 47:01min. Vor mir leider kein anderer Läufer mehr in Sicht. Okay und nun das Ding irgendwie ins Ziel laufen. Mit etwas Vorsprung kam ich als 7. ins Ziel und das sogar als bester Deutscher und Europäer. Nun freue ich mich schon auf die DM 10km Straße. Sicherlich wird Christian Glatting bis dahin wieder eine viel bessere Form haben und es wird schwer wieder eine Platzierung vor ihm zu erreichen.
von Marc am 2010-08-23
Die Form ist gut und sie wird besser. Diese Woche sollte es nochmal ein schneller 10er werden. Dafür hatte ich mir einen Straßenlauf in Roth rausgesucht. Die letzten Jahre wurden hier schnelle Zeiten gelaufen und das wollte ich auch. Die Strecke ist verwinkelt und hat einen Wendepunkt, lässt aber durch ihre Ebenheit schnelle Zeiten zu. Das Rennen ging über 5 Runden mit jeweils 2km Länge. Ziel war es, die Zeit aus Berlin von letzter Woche zu unterbieten, um die gute Form auch zu zeigen. Aber wie immer kam alles ein bisschen anders. Die Hoffnung auf ein schnelles Feld war schon nach dem ersten Kilometer hinüber. Nur 3:01min und schon 50m Vorsprung. Das würde heute ein einsames Rennen werden. Das ist aber nicht immer schlecht, sondern bringt auch eine gewisse Tempohärte. Die Zwischenzeit bei 5km war 15:18min. Die zweite Hälfte war dann ein Stück langsamer. Klar, hier hätte der ein oder andere Gegner sicherlich geholfen. Dennoch eine gute Zeit von 30:50min und das allein. Der Countdown für die sub 30min läuft.
Ergebnisse 10. Straßenlauf Roth
von Marc am 2010-08-09
Wieder unterwegs auf dem heißen Pflaster von Berlin. Wie auch schon im letzten Jahr, hatte ich mir auch diesmal einen schnelle Zielzeit vorgenommen. Nach dem diesjährigen 6. Start bei der Citynacht könnte man denken, dass langsam die Routine kommt. Aber weit gefehlt. Aufgeregt, wie jedes Jahr, stand ich am Start und konnte es kaum erwarten. Vom Start weg musste ich gleich erkennen, dass mir das Tempo von Musa Boba-Kinkal in diesem Jahr noch ein Stück zu schnell ist. So bildete sich eine kleine Gruppe mit und um Stefan Koch. Bis Kilometer 7 blieben wir zusammen und hielten so das Tempo hoch. Von da an begannen die ersten Attacken und die Gruppe wurde gesprengt. Mit einigen Sekunden Abstand folgte ich Jakob Stiller und Stefan Koch ins Ziel und wurde am Ende 7. mit 30:45min. Das Ergebnis läßt hoffen und bangen. Ich befand mich in einer Gruppe mit Läufern die in der Lage sind deutlich unter 30:00min zu laufen. Leider haben wir bzw. ich es noch heute noch nicht geschafft. Aber es kommt ...
Ergebnisse 19. City-Nacht Berlin
von Marc am 2010-08-03
Am Mittwoch dieser Woche war wieder Teamstaffel in Berlin. Dass heißt ca. 4000 Staffeln mit 5 Läufern über 3 Tage verteilt. Ein riesen Event im Vorgarten der Bundeskanzlerin. Es waren auch wieder einige jk-teams dabei. Letztes Jahr waren wir 2. und um so mehr wollten wir uns dieses Jahr mit dem Motto "gleiches Team, bessere Zeit" den Gesamtsieg holen. Das Rennen begann gut und wir erarbeiteten uns einen guten Vorsprung nach den ersten beiden Läufern. Auch nach dem dritten Läufer lagen wir noch in Führung, allerdings war der Puffer bis auf 20s geschrumpft. Nun war klar, dass der Tagessieg und somit vielleicht auch der Gesamtsieg sehr sehr knapp ausfallen würde. Nach dem 4. Läufer lagen wir überraschend mit 8s Rückstand nur noch auf Platz 2. Jetzt kam meine Zeit um das vielleicht wieder rauszulaufen. Allerdings war mein Staffelgegner kein Anderer als Falko Zauber. Insider wissen vielleicht, dass an dieser Stelle eigentlich das Ergebnis absehbar war. Aber es sollte alles ein bisschen anders kommen. Ich lief nach 2.5km den Rückstand auf Falko zu und konnte seinem Tempo weiterhin gut folgen. 1000m vor dem Ziel versuchte ich mich einige Male erfolglos von ihm zu lösen. 300m vor dem Ziel gelang mir dann doch der entscheidene Antritt und unsere Staffel konnte den Tages- und auch letztlich den Gesamtsieg erringen. Ein super Rennen was Lust auf mehr macht.
von Marc am 2010-06-13
Es ist schön das sich wieder ein Team der runningpower-Gruppe gefunden hat, um gemeinsam einen Wettkampf zu bestreiten. Mit dabei Stefan, Lennart, Christian und meine Wenigkeit als Team für JK running. Mit 3000 anderen Läufern starteten wir über die 5km Strecke. Christian und Ich setzten uns gleich vom Feld ab und liefen ein entspanntes Rennen entlang der Elbe und in Richtung Harbig-Stadion. Bei Kilometer 4 konnte ich mich ein Stück von Christian lösen und lief nach 15:20min im Ziel ein. Christian folgte auf dem zweiten Platz mit 15:44. Gesamt 3. wurde Lennart. Stefan machte mit Platz 15 unseren Teamsieg perfekt.
Ergebnisse Teamchallenge Dresden
von Marc am 2010-05-26
Zu viel gewollt und wenig gewonnen. Nach der Euphorie der letzten Wettkämpfe stehe ich nun endlich wieder auf dem Boden der Realität. Erhofft hatte ich mit einer Zeit unter 14:30, doch es kam alles ein bisschen anders. Die ersten Runden waren schnell, aber ich war im 1. und somit schnellsten Lauf des Abends und es musste so kommen. Der erste 1000er in 2:52min. "Okay der war schnell, aber es geht dir noch gut". Der zweite 1000er 2:52min. "Der tat weh, jetzt irgendwie locker werden." Leider nur ein Wunsch. Es war zu schnell für mich. Die nächsten Runden zog ich einsam hinter dem Feld her. Zwar nicht als letzter, aber allein. 3:02, 3:04 und 2:58 waren die letzten Kilometer. 14:48min am Ende aber eigentlich meiner 3000m und 10.000m Zeit entsprechend. Also doch kein Wunder von Koblenz.
Ergebnisse Mini-Internationales Koblenz
von Marc am 2010-05-20
runningpower.de goes social network. Du hast einen facebook account oder hast vor dir einen zuzulegen? Dann werde Fan (like) unser runningpower-Gruppe und tausche Gedanken und Meinungen mit anderen Sportlern.
von Marc am 2010-05-14
Der Citylauf in Chemnitz ließ aus internationaler Sicht keine Wünsche offen. Läufer aus Kenia, Marokko und der Ukraine waren am Start. Es versprach ein schnelles Rennen zu werden. Ich hatte mir vorgenommen so lange wie möglich an der Spitzengruppe dranzubleiben. Leider reichte es erstmal nur bis Kilometer 4. Dann riss ein kleines Loch, welches ich nicht mehr zulaufen konnte. Vor mir also Ukraine, Kenia und Marokko. Sollte es nach dem 2.Platz letztes Jahr heute nur Platz 4 werden? Abfinden wollte ich mich damit nicht und ich folgte der Spitzengruppe mit konstantem Abstand von 200m. Bei Kilometer 7 fiel der Marokkaner aus der Spitzengruppe zurück und es trat das ein, was ich erhofft hatte. Er konnte das Tempo nicht halten und ich kam ihm immer näher. Stück für Stück arbeitete ich mich an ihn heran. 300m vor dem Ziel war ich dran und ich versuchte gleich vorbei zu gehen. Wie es sich im Zielsprint gehört hielt er natürlich gegen und ich setzte ein paar schritte aus. Danach letzte Kurve und 150m Zielgerade. Ich trat erneut an diesmal kam keine Gegenwehr mehr. Ich passierte nach Ukraine und Kenia den 3. Platz in 31:19min. Die Zeit scheint recht schlecht, aber die Streckenverhältnisse ließen hier leider keine Topzeit zu. Nun gehts wieder auf die Bahn zur 5000m.
Ergebnisse 10. Citylauf Chemnitz
von Marc am 2010-05-10
Ein Ziel, ein Trainer, ein Klemmbrett. So funktioniert jkrunning und das erfolgreich. Was sich zuerst sehr plakativ anhört hat aber System. Es gibt viele Erfolgsgeschichten, doch von keiner kann ich so genau berichten, wie von meiner eigenen. Noch vor 2 Jahren hatte ich den Traum unter 30min über 10km zu laufen fast aufgegeben. Doch nun ist er so nah wie noch nie (2008: 31:08min - 2009: 30:24min). Meine 30:30min auf der Bahn zum Saisonauftakt 2010 war ein Zeichen diese Richtung. Es wird sicher noch schneller. Nach einer sehr guten Wintervorbereitung in der Heimat bei miesen Bedingungen will ich mehr als letztes Jahr. Der Halbmarathon in Berlin in 67:26min mit 2min unter alter Bestleistung war der erste Streich. Aktuell habe ich mich in der erweiterten deutschen Spitze (11. im HM und 12. 10.000m der deutschen Bestenliste 05/2010) etabliert.
Mein Tip: Falls euer Training stagniert oder ihr trotz hartem Training auf der Stelle tretet, probiert jkrunning und es wird geplant voran gehen.
von Marc am 2010-05-07
Ein Feld von unglaublicher Größe von über 30 Startern war am 1. Mai am Start. Die DM der 10.000m ist sonst nur als ein Event kleiner Gruppen bekannt. Es geht also aufwärts im Leistungssport Deutschlands. Für mich selbst waren es optimale Bedingung: ein großes Feld, wo man ein schnelles Tempo laufen konnte ohne viel Arbeit aufbringen zu müssen. Begleitet von meiner Freundin/Betreuerin Anja war heute eine Zielzeit um 30:30min angepeilt. Am Start war ein ungewohnt starker Andrang und so kam es natürlich auch wieder zu den gewöhnlichen Schupsern im Feld, die aber ohne große Folgen blieben. Die ersten 5km (15:06) liefen sehr gut und versprachen bereits eine gute Endzeit, falls ich nicht einbrechen würde. Leider hatten sich viele der Läufer meiner Gruppe leicht übernommen und die Anzahl dezimierte sich Meter für Meter. Nun hieß es selbst Tempo machen und nicht nachlassen. Kilometerzeiten von bis zu 3:07min verhießen aber nichts Gutes. Ich konnte mich jedoch auch wieder fangen und auf ein schnelles Tempo einpendeln. Mit 2:59min machte ich noch einen schnellen letzten Kilometer und kam mit knapp unter 30:30 ins Ziel (30:29,96).
von Marc am 2010-05-02